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Das Treffen für Familienunternehmer

Hochkarätige Vortrags- und Diskussionsrunde zum Thema „Unternehmertum im Wandel – den Herausforderungen stellen“ 


Das Bankhaus Spängler lud gemeinsam mit den Salzburger Nachrichten zum Gedankenaustausch in das Kavalierhaus Klessheim. Im Jubiläumsjahr widmeten sich Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Branchen in Vorträgen und Praxisbeispielen den Herausforderungen des Unternehmertums.

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Im Bild: Bankhaus Spängler-Vorstandssprecher Werner Zenz mit den Podiumsteilnehmern Heinrich Spängler, Anette Klinger (Moderation), Reinhard Zinkann, Theresa Ludwiger-List und Susanne Kalss sowie Salzburger Nachrichten-Geschäftsführer Maximilian Dasch.


Der Kommunikationsberater und Inhaber der Unternehmensberatung Engel & Zimmermann Andreas Bachmeier referierte über das Thema „Unternehmerbashing“. „Es gibt zu viele unternehmerkritische Tendenzen, was die Rolle der Unternehmer in der Gesellschaft immer schwieriger gestaltet“, erklärt Bachmeier und fordert eine neue Unternehmerkultur und ein Umdenken bei Medien, Politik, NGOs und Gewerkschaften.

 

Engagement in der Lehrlingsausbildung und für Frauen in der Technik 
Gertrude Schatzdorfer-Wölfel ist Alleineigentümerin des Metallverarbeitungsunternehmen Schatzdorfer Gerätebau mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und berichtete in ihrem Vortrag über Erfolgsstrategien für Familienunternehmen sowie über den Kampf um die besten Köpfe. Eines ihrer Erfolgsrezepte ist ihr Engagement im Bereich der Lehrlingsausbildung und ihre Initiative zum Thema Frauen in der Technik.

 

Miele-Chef: „Nicht immer nur dorthin wandern, wo die Arbeitskräfte am billigsten sind“
Reinhard Zinkann, in vierter Generation geschäftsführender Gesellschafter der Miele Gruppe, betonte die große Bedeutung der ortsnahen Produktion für sein Unternehmen: „Wir möchten nicht immer nur dorthin wandern, wo die Arbeitskräfte am billigsten sind. Daher werden in Deutschland auch keine Arbeitsplätze abgebaut, im Gegenteil: Die Stückzahlen in der Produktion werden erhöht.“ Auch im nahen Polen ist eine neues Miele-Werk geplant. „Dort gibt es genügend qualifizierte Arbeitskräfte und wir können so auch im weltweiten Wettbewerb Vorteile nutzen“, so Zinkann.  

 

Berater sollte zwischen den Generationen ausgleichen und moderieren 
Susanne Kalss, Professorin an der WU Wien, gab den anwesenden Familienunternehmern den Rat: „Holen Sie sich einen Berater ins Haus, der sich ausgleichend und moderierend zwischen den Generationen verhält. Zu klären ist, wie ich den Kindern die Chance gebe im Unternehmen einzusteigen, oder wie ich sie dazu motivieren kann. Ebenso wichtig: Wie gehe ich damit um, wenn sie das Unternehmen nicht übernehmen möchten?“

 

Wie wird das Unternehmen in der Zukunft funktionieren?
Theresa Ludwiger-List leitet das Unternehmen List General Contractor in dritter Generation. Die Hauptfrage, mit der sie sich derzeit beschäftigt: „Wie wird das Unternehmen in der Zukunft funktionieren? Wie können wir Verantwortung an die Mitarbeiter weitergeben und wie können wir das Vertrauen der Mitarbeiter gewinnen?“ Zentrale Punkte für die Unternehmerin sind die Themen Diversifizierung und Standardisierung der Arbeitsabläufe. 

 

Heinrich Spängler: „In der Bankbranche wird kein Stein auf dem anderen bleiben“
Heinrich Spängler, Aufsichtsratsvorsitzender im Bankhaus Spängler, sieht große Herausforderungen in der Zukunft: „In der Bankbranche wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Die Bürokratie ist – auch aufgrund immer schwierigerer formaler Rahmenbedingungen - gerade bei den Banken sehr überbordend. Und: Die digitalen Angebote werden im Finanzwesen immer mehr, wir sehen uns hier aber gut aufgestellt. Die menschliche Komponente ist dabei zentral für uns – unsere Stärke ist und bleibt der persönliche Kontakt.“

Das Programmheft als PDF


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