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HB Kavalierhaus Klessheim

forum familienunternehmen 2018

Save the date: 25. September 2018

Die Veranstaltung forum familienunternehmen des Bankhaus Spängler ist zu einem wichtigen Treffpunkt für österreichische und süddeutsche Unternehmer geworden.

In diesem Jahr veranstaltet das Bankhaus Spängler das Forum bereits zum vierzehnten Mal. Es steht unter dem Motto "Schöne neue Arbeitswelt". In spannenden Impulsvorträgen berichten Experten über Themen, die Familienunternehmer bewegen. In der Diskussionsrunde mit interessanten Unternehmerpersönlichkeiten bekommen Sie sehr persönliche Einblicke in heimische Betriebe. Das Veranstaltungsformat macht auch das Netzwerken untereinander möglich.

Das sind die spannenden Programmpunkte:

14.30 Uhr: Empfang

15.00 Uhr: Begrüßung

15.30 Uhr: Vortrag "Schöne neue Arbeitswelt. Was kommt, was bleibt, was geht?"

16.00 Uhr: Vortrag "Wie Digitalisierung eine Branche verändert – Beispiel MANZ Verlag"

16.30 Uhr: Pause

17.15 Uhr: Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion "Veränderung braucht Konsequenz"

17.30 Uhr: Podiumsdiskussion "Schöne neue Arbeitswelt" mit renommierten Diskutanten

19.00 Uhr: Schlussworte von KR Heinrich Spängler

19.05 Uhr: Walking Dinner

Hier sehen Sie das detaillierte Programm (PDF)

Kosten

Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt EUR 140 exkl. USt. Für jede weitere angemeldete Person aus dem Unternehmen oder der Familie reduziert sich die Gebühr auf EUR 70 exkl. USt. In diesem Kostenbeitrag sind Unterlagen, Getränke, Snacks und das Walking Dinner enthalten.

Anmeldung

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bei Frau Mag. Claudia Illichmann unter +43 662 8686-4089 oder per E-Mail an claudia.illichmann@spaengler.at sowie bei Frau Valentina Ivanovic unter +43 662 8686-4013 oder per E-Mail an valentina.ivanovic@spaengler.at.

Video zur Veranstaltung

Gewinnen Sie einen Eindruck von der Veranstaltung forum familienunternehmen und sehen Sie sich die Teilnehmer-Feedbacks an.

Video VA forum familienunternehmen

Rückblick forum familienunternehmen 2017

Den Einfluss der Familie auf das Unternehmen langfristig sichern

Bereits zum dreizehnten Mal veranstaltete das Bankhaus Spängler am 26. September sein forum familienunternehmen. Vorstandssprecher Werner Zenz begrüßte im Kavalierhaus Klessheim rund 150 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Österreich und Bayern. Er stellte die neue Plattform www.forum-familienunternehmen.at vor, die gleichzeitig mit der Veranstaltung online ging. Diese enthält aktuelle Themen, Unternehmerinterviews, Publikationen und einen Wissenspool von interessanten Vorträgen rund um Familienunternehmen.

Strategisches Denken und emotionale Intelligenz

Barbara Joshua eröffnete mit ihrem Vortrag „Strategisches Denken ist für den Unternehmensnachfolger erfolgskritisch“. Sie betonte, dass Fachkompetenz Voraussetzung für die Führungsnachfolge im Unternehmen ist. Viel wesentlicher für den zukünftigen Erfolg sind jedoch die strategische Orientierung und die emotionale Intelligenz.

Kein Widerspruch in den Grundhaltungen

Norbert Zimmermann, Hauptaktionär und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Berndorf AG, erzählte über seine Erfahrungen bei der Nachfolge. In seiner unvergleichlich charmanten Art nahm er die vielen interessierten Unternehmerfamilien mit auf eine Reise, die das Thema Nachfolge von vielen Blickwinkeln aus beleuchtete. Vertrauen in die nächste Generation, loslassen, miteinander reden, bescheiden bleiben, den Zeitpunkt der Übergabe festlegen und die Übereinstimmung der Werte und Haltungen in der Familie und im Unternehmen sind aus seiner Sicht die Bausteine, aus denen sich für den Übergeber und für den Nachfolger ein guter Übergabeprozess entwickeln kann.

Bankhaus Spängler // Forum Familienunternehmenvon links: Norbert Zimmermann (Berndorf AG), Barbara Joshua (Joshua Consulting) und Heinrich Spängler (Bankhaus Spängler).

Elisabeth Kastler und Martin Apprich führten kompetent durch die Veranstaltung und begrüßten am Podium Elisabeth Gürtler (Hotel Sacher), Beate Paletar (Schwarzmüller Gruppe), Heinrich Spängler (Bankhaus Spängler), Georg Zehetmayer (Notariate Hallein) sowie Dominik von Au (INTES) und Walter Schnitzhofer (Bankhaus Spängler), die gemeinsam in einem Impulsvortrag mit dem Titel: „Good Governance in Familienunternehmen und das Wechselspiel von Geld, Macht und Liebe“ über die Neuauflage und die aktualisierten Inhalte des „Österreichischen Governance Kodex für Familienunternehmen“ berichteten und in die anschließende Diskussion einführten.

Kodex stärkt den Zusammenhalt und die Verantwortung

In der anregenden Diskussion unter der Leitung von Walter Schnitzhofer wurden Einblicke in verschiedene Familienunternehmen gewährt. Jeder erzählte seine eigene sehr individuelle Geschichte. Bei Sacher und Spängler gibt es Familienstiftungen als Eigentümer, die allerdings nicht direkt in das operative Geschäft eingreifen. Dort sind Familienmitglieder, aber auch familienfremde Geschäftsführer installiert. Der Einfluss der Familien wird über mehrere Organe, in denen Familienmitglieder tätig sind, gewährleistet - Beirat in den Stiftungen, Aufsichtsrat in der operativen Firma oder direkt über die Geschäftsführung. Die Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten sind überaus vielfältig. Bei Schwarzmüller gibt es eine 50/50 Konstellation der beiden Gründerfamilien. Beate Paletar als Hälfteeigentümerin berichtete, dass die zwei Eigentümerinnen sich mit ihren Kindern einen Familienkodex in erarbeitet haben und dadurch das Heranführen der nächsten Generation an ihre zukünftige Eigentümerverantwortung sehr gut gelungen ist. Georg Zehetmayer zeigte ergänzend praktische Tipps auf. Themen wie gesellschaftrechtliche Vorbereitung einer Nachfolge, erbrechtliche Aspekte, insbesondere im Zusammenhang mit dem Pflichtteilsrecht, aber auch ein gut gestaltetes Testament als eine Art Notfallplan wurden von ihm erläutert. Walter Schnitzhofer erwähnte, dass gerade in diesem Bereich Themen angesprochen werden, die der Mensch gerne verdrängt und daher in der Praxis große Defizite bzw. ein großer Nachholbedarf gegeben ist. Dominik von Au nahm Bezug auf die deutschen Verhältnisse in Familienunternehmen und untermauerte seine Ausführungen mit Hilfe von internationalen Beispielen.

Philipp Spängler schloss die erfolgreiche Veranstaltung, machte eine kurze Zusammenfassung und erzählte, wie die nächste Generation der Eigentümerfamilien von Spängler ihre Rollen im Unternehmen gefunden haben.

 

ForumFamilienunternehmen2017 25von links: Dominik von Au (INTES), Walter Schnitzhofer (Bankhaus Spängler), Beate Paletar (Schwarzmüller Gruppe), Heinrich Spängler (Bankhaus Spängler), Elisabeth Gürtler (Hotel Sacher), Werner Zenz (Bankhaus Spängler) und Georg Zehetmayer (Notariate Hallein). 

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