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HB Allianzen

Strategische Allianzen in Familienunternehmen

Erfolgreiche heimische Unternehmen haben eine lange Tradition in der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen wie Universitäten und Forschungseinrichtungen.


Der immer schneller werdende technologische Wandel, die fortschreitende Digitalisierung und Internationalisierung sowie die Entwicklungen in der Start-up-Szene tragen dazu bei, dass Familienunternehmen vermehrt strategische Allianzen mit anderen Unternehmen eingehen und Akquisitionen in Betracht ziehen.

 

Strategische Allianzen und Kooperationen können vielfältige Zielsetzungen verfolgen, insbesondere
•    Bündelung von Volumen zur Erzielung besserer Einkaufskonditionen
•    Erschließung neuer Märkte und Vertriebskanäle
•    Forschungszusammenarbeit zur Steigerung der Innovationskraft und Forcierung disruptiver Innovation
•    Erhöhung der Kosteneffizienz in Produktion und Logistik durch jeweilige Spezialisierung


Bei strategischen Allianzen bleiben die beteiligten Unternehmen rechtlich unabhängig und außerhalb des Kooperationsbereichs autonom. Das unterscheidet sie von Akquisitionen und Fusionen, die durch Kapitalbeteiligung und Übernahme der Kontrolle gekennzeichnet sind.

Akquisitionen als Teil der Wachstumsstrategie 

Um die unternehmerischen Wachstumsziele zu erreichen, setzen erfolgreiche Familienunternehmen zunehmend auch auf Unternehmensübernahmen und Beteiligungen.

Im Mittelpunkt der strategischen Unternehmensentwicklung stehen dabei die
•    Konsolidierung der angestammten Märkte,
•    Internationalisierung,
•    vertikale Integration,
•    Erschließung neuer Geschäftsmodelle.

Begrenztes Akquisitionskapital, höhere Risikosensitivität 

Historisch niedrige Zinsen und gut gefüllte „Kriegskassen“ durch nicht ausgeschüttete Überschüsse tragen dazu bei, dass Familienunternehmen verstärkt als Kaufinteressenten auftreten. Dennoch bleiben begrenztes Akquisitionskapital und höhere Risikosensitivität kennzeichnend für Familienunternehmen. Große Transaktionen können ein existenzielles Risiko für das Unternehmen und damit für einen substanziellen Teil des Familienvermögens darstellen. Sind größere Akquisitionsvorhaben strategisch sinnvoll, besteht bei wachstumsstarken Familienunternehmen zunehmend Bereitschaft zur (vorübergehenden) Hereinnahme eines Mitgesellschafters, um diese Risiken gemeinsam zu schultern.

Unternehmenskultur als kritischer Erfolgsfaktor

Familienunternehmen sind oft geprägt durch den Einfluss von Familienmitgliedern in Managementfunktionen und eine über die Jahre geformte Unternehmenskultur. Bei strategischen Allianzen und Zukäufen insbesondere im Zuge der Internationalisierung und der Digitalisierung trifft man häufig auf völlig anders geprägte Unternehmen. Eine gut vorbereitete Post Merger Integration, Akzeptanz der Unternehmenskultur des erworbenen Unternehmens und eine Zusammenführung mit Augenmaß entscheiden über den nachhaltigen Erfolg von Akquisitionen.

Strategische Beratung für Familienunternehmen:
Nutzen Sie unsere Beratungsdienstleistungen

Bankhaus Carl Spängler & Co. AG
Schwarzstraße 1, 5020 Salzburg
Tel.: +43 662 8686 4089
Fax: +43 662 8686 4098
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www.spaengler.at

Themen Autor Veronika Sturm
Mag. Veronika Sturm-Haigermoser

Frau Sturm-Haigermoser ist Geschäftsführerin der Spängler M&A GmbH – Beratung für Familienunternehmen.

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