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Die Stärken und Barrieren im Mittelstand

Wie sehen Herr und Frau Österreicher den "Mittelstand"? Welche Stärken sind dem Mittelstand zuzuschreiben und welchen Barrieren ist der Mittelstand ausgesetzt? Diesen Fragen ging der Unternehmensberater Mag. Wolfgang Lusak auf den Grund. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem unternehmerischen Mittelstand. 

Die Bezeichnung Mittelstand steht in Deutschland und Österreich übrigens nach quantitativen Kriterien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und nach qualitativen Kriterien für Unternehmen, bei denen bis zu zwei natürliche Personen oder ihre Familienangehörigen mindestens 50 Prozent der Anteile eines Unternehmens halten und diese natürlichen Personen der Geschäftsführung angehören. Die Begriffe Mittelstand, Familienunternehmen, Eigentümerunternehmen und familiengeführte Unternehmen sind daher als Synonyme anzusehen (Quelle: Wikipedia). 

Wolfgang Lusak hat bereits acht Gallup-Umfragen innerhalb der Bevölkerung und unter den sogenannten Mittelständern durchgeführt, um einen Einblick zu erhalten, wie der unternehmerische Mittelstand in der Bevölkerung gesehen wird. 


Wie hoch ist das Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in Institutionen? 

In der Umfrage wurde unter anderem der Frage nachgegangen, welchen Institutionen es Herr und Frau Österreicher am meisten zutrauen, das Land voranzubringen. Der Mittelstand bzw. die Klein- und Mittelbetriebe schneiden dabei sehr gut ab. 

1907 ff gallup barometer vertrauen in institutionen
Online-Mittelstands-Befragung n=150, Gallup-Umfrage

 

Wofür steht der "Mittelstand"? 
Interessant ist auch die Sichtweise, woran man denkt, wenn man den Begriff "Mittelstand" hört. Klein- und Mittelbetriebe werden dabei am stärksten mit dem Mittelstand in Verbindung gebracht. Es kam jedoch in den letzten zwei Jahren zu einer leichten Verschiebung der Wahrnehmung. 

1907 ff gallup barometer wofuer steht mittelstand
Werte in Prozent, Total, n=1000, Gallup-Umfrage


Wie wichtig ist der "Mittelstand" für Wirtschaft und Gesellschaft in Österreich? 

Was die Relevanz des Mittelstands betrifft, wird der Mittelstand als wichtiger Dreh- und Angelpunkt für Wirtschaft und Gesellschaft wahrgenommen. 93 Prozent der Befragten sehen den "Mittelstand" als sehr wichtig an. 

1907 ff gallup barometer wichtigkeit mittelstand

Werte in Prozent, Total, n=150, Gallup-Umfrage


Der Mittelstand wird laut Umfragen also durchwegs positiv gesehen. Er wünscht sich aber durchaus noch mehr Sichtbarkeit und Durchsetzungskraft. 

Was sind die Barrieren für einen starken "Mittelstand"? 
Um die Hebel in Bewegung zu setzen, den Mittelstand weiter zu stärken, sollten laut Lusak folgende Handlungweisen überwunden werden. Zu diesen zählt er:

  1. "Mangelnde Solidarität": Darunter fasst der Unternehmensberater starke Mittelstandsbetriebe zusammen, denen es sehr gut geht, sodass sie in neue Märkte investieren und die Belastungen und Nachteile des unternehmerischen Mittelstands leichter kompensieren könnten. Er appelliert an diese Unternehmen, dennoch das Engagement für den Mittelstand nicht aus den Augen zu verlieren. 
  2. "Bequeme Gleichgültigkeit": Damit meint er gut gehende Firmen, die – auch weil sie gut in bestehende Netzwerk eingebunden sind – oft aus Bequemlichkeit lieber klein bei geben würden, als sich zu engagieren. 
  3. "Ohnmacht": Dazu zählt Lusak Erfinder und Start-ups, die auf einen Businessangel und den echten Durchbruch hoffen sowie Unternehmen, die mehr oder weniger über die Runden kommen. Auch sie fordert er auf, ungeachtet dessen in die Stärkung des Mittelstandes zu investieren.   

"Die ganze Welt braucht einen starken Mittelstand genauso wie eine intakte Umwelt", dem ist sich Wolfgang Lusak sicher. Denn mittelständische Unternehmen seien sowohl für Konzerne, Staaten, Innovatoren, Steuerzahler und zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich wichtig. Worauf sie seiner Ansicht nach leider oft vergessen seien Kooperationen, Nachhaltigkeit und faire Bedingungen. 

 

Auszüge aus dem Artikel "1.000 Hebel in Bewegung setzen" von Mag. Wolfgang Lusak
>> Mittelstands-Barometer (PDF) <<
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