Publikationen Newsletter Registrieren Anmelden

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen

Immer wenn es um große Themen wie Visionen, Zukunftsbild und Metaperspektive geht, fällt gerne der Satz „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Das führt uns zu der Frage: Braucht ein Familienunternehmen eine Eigentümervision oder einen Arzt?

 

Viele Unternehmen setzen sich vor allem in Zeiten großer Veränderungen mit der Frage auseinander, wo die Reise für sie hingehen soll. Ähnlich wie im privaten Bereich, lösen Krisen und Umbrüche oft die Frage nach dem Sinn und eine Neuorientierung aus.

HB Eigentuemervision

 

Langfristig erfolgreich ist man vor allem dann, wenn man weiß, warum man erfolgreich ist und wofür sich der Einsatz lohnt. Es macht daher Sinn, sich mit der eigenen Unternehmensvision zu beschäftigen. Damit, wohin man langfristig wirklich will und was der eigentliche Auftrag des Unternehmens ist. Es geht um die große Sinnfrage. Diese Möglichkeit ein sehr langfristiges Ziel zu verfolgen, stabil in Gesellschafter- und Geschäftsführerkreis zu sein, unterscheidet viele erfolgreiche Familienunternehmen von anderen Unternehmen, die viel kurzfristiger planen.

 

Eigentümer- und Unternehmensvision "Hillebrand 2028" 

Sich darüber klar zu werden, was einem am Unternehmen wirklich wichtig ist, ermöglicht es die entscheidenden Weichen zu stellen. „Die Strategiearbeit mit dem Bankhaus Spängler zur Eigentümer- und Unternehmensvision "Hillebrand 2028" war und ist sowohl für uns persönlich als auch für unsere Familie und unser Unternehmen sehr wertvoll. Unser Aha-Erlebnis dabei war, direkt in der Zukunft einzusteigen, wodurch das Jahr 2028 für uns greifbar wurde“, berichten die Brüder Bm. Ing. Bernd und Wolfgang Hillebrand, geschäftsführende Gesellschafter des Bau | Holz | Immobilienunternehmen Hillebrand, welches 2021 80 Jahre jung ist.

 

202119 bs Pressefoto Hillebrand

Die Brüder Bernd und Wolfgang Hillebrand an ihrem Firmensitz in 5071 Wals, Krimpling 1. 

 

Eigentümervision ist das Herzstück der Visionsarbeit

Die Eigentümervision bildet dabei das große Ganze der Visionsarbeit. Insbesondere für die Familienunternehmen, bei denen eine Übergabe von der meist stark visionsgetriebenen Gründergeneration auf die nächste ansteht, ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, wohin man wirklich will, was der Sinn des eigenen Unternehmens sein soll. Christopher Schneider, Family Management-Experte im Bankhaus Spängler, erlebt immer wieder, dass sich die Nachfolger nur auf die Vorgaben und Ziele der Übergeber verlassen und damit das Unternehmen in eine Art „Verwaltungsmodus“ schaltet. „Für den nachhaltigen Erfolg braucht es die starke intrinsische Motivation, die sich über den Sinn ergibt, der einen antreibt. Es lohnt, sich aus dem operativen Alltag auszuklinken und eine Metaperspektive einzunehmen. Es geht um das große Bild, dem Orientierung gebenden Leitstern“, erklärt Schneider.

 

Auch für jene Familienunternehmen, bei denen mehrere Familienmitglieder auf Gesellschafter- oder Geschäftsführungsebene präsent sind, ist es wichtig, dass dieses große Zukunftsbild klar ist und von allen geteilt wird. Das vermeidet künftige Konflikte, die oft durch voneinander abweichende Einzelvisionen entstehen. 

 

Wer sich rechtzeitig mit der Zukunft des eigenen Unternehmens auseinandersetzt, kann auch in Krisen- und Umbruchzeiten darauf zurückgreifen und aus den neu gewonnenen Ressourcen schöpfen. Ein von allen Gesellschaftern und Mitarbeitern geteiltes attraktives Zukunftsbild ist Ansporn und mobilisiert entscheidende Ressourcen gerade in Zeiten großer Veränderungen und erspart einem den Gang zum Arzt.

 

Unsere Dienstleitung

Die Experten aus dem Bankhaus Spängler Family Management unterstützen Unternehmen bei der Erarbeitung ihrer Eigentümer- und Unternehmensvision. Die Visionsarbeit wird auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten und kann mit anderen strategischen Instrumenten kombiniert werden. Zum einen kann die Eigentümervision – als Leitplanke für Unternehmer und Unternehmen – Hand in Hand mit dem Familienleitbild, zum Beispiel in Form eines Familienkodex, gehen. Zum anderen kann sie die Basis für die strategische Ausrichtung und/oder für eine Nachfolgestrategie sein. 

 

Beratung für Familienunternehmen: 
Nutzen Sie unsere Beratungsdienstleistungen

Bankhaus Carl Spängler & Co. AG
Schwarzstraße 1, 5020 Salzburg 
Tel.: +43 662 8686 4015
Fax: +43 662 8686 4098
E-Mail: bankhaus@spaengler.at 
www.spaengler.at 

Die Workshops zur Eigentümervision werden von den Spängler-Strategieexperten Christopher Schneider und Daniela Scherrer durchgeführt: 

ff christopher schneider 8CS540
Mag. Christopher Schneider

Christopher Schneider studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Paris Assas. Nach Abschluss seiner Steuerberaterausbildung wechselte er 1998 in den Bankenbereich, wo er in diversen Führungsfunktionen bis zu seinem Wechsel 2018 zur Spängler M&A GmbH – Beratung für Familienunternehmen tätig war. Er ist als Unternehmensberater seit 2011 Mitglied in der Österreichischen Vereinigung für Supervision und Coaching.

ff daniela scherrer 15DS05
Daniela Scherrer, LLB.oec.

Daniela Scherrer ist seit 2004 im Bankhaus Spängler tätig und engagierte sich insbesondere im Aufbau des Bereiches Family Management. Daneben studierte sie Recht und Wirtschaft an der Universität Salzburg und absolvierte Lehrgänge in den Bereichen Business Management und Organisationsentwicklung. Als Beraterin für Familienunternehmen beschäftigt sie sich seit über 10 Jahren mit strategischen Fragestellungen in familiengeführten Unternehmen.