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Familienunternehmen: Denken in Generationen statt in Quartalen

Familienunternehmen zeichnen sich durch ungewöhnliche Langlebigkeit aus. Haben Sie gewusst, dass 44 Prozent der 500 größten Familienunternehmen sich bereits in der vierten Generation oder mehr befinden? 

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Familienunternehmen?

„Sie sind loyal und gleichzeitig flexibel, innovativ, kennen ihre Werte und erfinden sich immer wieder neu“, ist KR Heinrich Spängler, Vorsitzender des Aufsichtsrates im Bankhaus Spängler, überzeugt. Das Bankhaus Spängler ist mittlerweile in der 7. Generation in reinem Familienbesitz. Die Wurzeln der Familie Spängler reichen als Weinbauern und Wirte bis in das Jahr 1590 zurück. Vom Südtiroler Ahrntal aus arrangierten sie den Transport von Wein, Seide und Gewürzen von Venedig nach Salzburg sowie von Salz in die Gegenrichtung. Aus dem Transport wurde Handel und durch dessen Finanzierung entstand schließlich 1828 das Bankhaus.

HB Heinrich Spaengler
KR Heinrich Spängler, Vorsitzender des Aufsichtsrates im Bankhaus Spängler, glaubt an den langfristigen Erfolg von Familienunternehmen. Sie verbinden Tradition und Moderne. Schließlich ist das Bankhaus Spängler – die älteste Privatbank Österreichs – mittlerweile in der 7. Generation in reinem Familienbesitz.

Beim Bankhaus Spängler stehen längerfristige Kundenbeziehungen im Vordergrund. So kann das Ziel, Vermögen zu schaffen, es zu erhalten und erfolgreich zu mehren, optimal erreicht werden – was auch nachfolgende Generationen zu schätzen wissen. Von Spekulationen aller Art hat sich die Privatbank seit jeher konsequent ferngehalten und so ihre Unabhängigkeit bewahrt. 

Auch die österreichweit agierende UKO Group mit ihrem Stammsitz in Golling an der Salzach ist ein Familienunternehmen, das innerhalb der letzten 45 Jahre vom Gollinger Automatenvertrieb zur breit aufgestellten Familienholding weiterentwickelt wurde. Vor 45 Jahren hat Hermann Unterkofler mit dem erfolgreichen Handel von Warenautomaten am österreichischen Markt begonnen. Heute arbeitet die UKO Group, die von Hermann Unterkofler und seinem Sohn Moritz geführt wird, in einem vielfältigen Unternehmens-Portfolio in den Bereichen Real Estate & Projektentwicklung, Hospitality, Warenautomaten, sowie Sports & Events.

HB Moritz Hermann Unterkofler
Die Vision zweier Generationen: Hermann Unterkofler (r.) und sein Sohn Moritz Unterkofler (l.).


„Es macht mich stolz, mit meinem Vater gemeinsam zu arbeiten. Es ist die perfekte Kombination aus Erfahrung und Innovation, von der wir gegenseitig und unsere Unternehmungen profitieren“, ist Moritz Unterkofler, CEO der UKO Group, überzeugt.  Neben dem Geschäft mit Warenautomaten betreibt die Familie Unterkofler seit 10 Jahren auch die einzig WM-taugliche Motocross Strecke in Österreich. Moritz Unterkofler ist seit früher Kindheit begeisterter Motocrosser. Die UKO Estate ist in den Bereichen Projektentwicklung und Liegenschaftsverwaltung im Raum Salzburg und seit einigen Jahren auch in Kärnten tätig. Mit einem stetig wachsenden Immobilienportfolio von Privat-Wohnungen, Gewerbeimmobilien, Liegenschaften und einem Vorzeigeprojekt direkt am Wörthersee ist das Unternehmen bestens aufgestellt. 

Hinzu kommt: Familienunternehmen denken in Generationen und nicht in Quartalen. Der Übergang auf die nächste Generation ist dennoch oft ein emotionaler Knackpunkt. Wer soll das Unternehmen führen – ein Familienmitglied oder Externe? Hier sind klare Spielregeln und das Besinnen auf die Werte der Familie und des Unternehmens wichtig.  

Klare Spielregeln und Werte

Wo kommen wir her? Wo stehen wir und wofür stehen wir? Wo wollen wir hin? Was verbindet uns?

Um Streitigkeiten zu vermeiden, ein gemeinsames Verständnis aller Familienmitglieder und somit klare Regeln zu schaffen sowie ein handlungsfähiges und erfolgreiches Unternehmen in Familienhand zu sichern, empfiehlt sich auch die Erstellung eines Familienkodex. Das erfahrene Expertenteam aus dem Family Management im Bankhaus Spängler unterstützt Familienunternehmen bei der Ausarbeitung eines Familienkodex. 

Zusammengefasst: Warum es sich lohnt, in Familienunternehmen zu investieren und an sie zu glauben

Langfristiger Management-Fokus

  • Familienunternehmen denken in Generationen. Kurzfristiges „Quartals- denken“ tritt in den Hintergrund.
  • Die Eigentümer bzw. Eigentümerfamilien halten die Beteiligungen strategisch und langfristig.
  • Die Personalfluktuation in Familienbetrieben ist geringer als in anderen Unternehmen.

Konzentration auf Kernkompetenzen

  • Familienunternehmen sind meistens in Marktnischen erfolgreich.
  • Die Unternehmen erlangen hohe Kompetenz in klar definierten und abgegrenzten Marktsegmenten.
  • Das organische Unternehmenswachstum steht im Vordergrund – die Übernahme von anderen Unternehmen hat kaum Bedeutung.

Berücksichtigung der Aktionärsinteressen

  • Die Familienmitglieder arbeiten eng mit dem Management zusammen und kontrollieren auch die gefällten Entscheidungen.
  • Oftmals sind die Eigentümer auch im Vorstand oder Aufsichtsrat des Unternehmens tätig. 

Beratung für Familienunternehmen: 
Nutzen Sie unsere Beratungsdienstleistungen

Bankhaus Carl Spängler & Co. AG
Schwarzstraße 1, 5020 Salzburg 
Tel.: +43 662 8686 4015
Fax: +43 662 8686 4098
E-Mail: bankhaus@spaengler.at 
www.spaengler.at